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CALL FOR PAPERS

DER ESSENER KONGRESS

BEWEGUNGEN materialisieren sich in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Das Ruhrgebiet als geographischer, historischer und kultureller Rahmen des 26. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) ist durch solche Prozesse seit der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt. Die Einflussnahme gesellschaftlicher Veränderungen auf die pädagogische wie erziehungswissenschaftliche Praxis steht daher ebenso im Mittelpunkt des Essener Kongresses wie die Einflussnahme pädagogischer und erziehungswissenschaftlicher Akteur_innen auf gesellschaftliche Transformationsbewegungen.

 

 

 

 

Der 26. Kongress der DGfE bietet unterschiedliche etablierte wie neue Formate zum Austausch, zur Kontroverse und zur Information an, um das Kongressthema und weitere aktuell relevante erziehungswissenschaftliche Themenschwerpunkte vorstellen und bearbeiten zu können. Neben den zentralen Plenarveranstaltungen und den Parallelvorträgen bilden die Symposien und Arbeitsgruppen den Kern des 26. DGfE-Kongresses. Der fokussierte thematische Bezug zum Kongressthema stellt insbesondere das Charakteristikum der Symposien und der Plenarvorträge dar. Arbeitsgruppen, Themen- und Forschungsforen sowie Posterbeiträge können dagegen in der Themenwahl freier gestaltet werden. Erstmals besteht im Rahmen des 26. DGfE-Kongresses die Möglichkeit der Gestaltung von AdHoc-Gruppen.

 

Dieses innovative Format stellt eine Möglichkeit der kurzfristigen Meldung von besonders aktuellen (erziehungs-)wissenschaftlichen Fragen und Themen bereit. Für die AdHoc-Gruppen bestehen keine Vorgaben zur formalen Gestaltung. Diese muss ausschließlich themenadäquat geschehen.

Der 26. DGfE-Kongress bietet darüber hinaus zum ersten Mal internationale Foren an, um die Internationalisierung erziehungswissenschaftlicher Forschung im Rahmen einer zentralen Kongressveranstaltung zu würdigen und deutlicher sichtbar zu machen.

 

 

EINREICHUNG REGULÄRER BEITRÄGE

Für die Einreichung eines Beitrags (Symposium, Arbeitsgruppe, Forschungsforum oder Einzelbeitrag für Themenforum) ist ein Proposal zu verfassen, das

  1. das Konzept des Beitrags nachvollziehbar darstellt,
  2. Angaben zu den beteiligten Referentinnen und Referenten macht,
  3. die Arbeitstitel der Referate (und ggf. der Diskussionsbeiträge) nennt und
  4. die Abstracts zu den einzelnen Referaten (und ggf. zu den Diskussionsbeiträgen) umfasst.

 

 

 

 

 

Für das gemeinsame Abstract zum eingereichten Beitrag stehen maximal 4.000 Zeichen zur Verfügung (bei Einzelbeiträgen für Themenforen nur 1.500 Zeichen). Dieses Abstract ist um eine Zusammenfassung für das Programm zu ergänzen, in einer maximalen Länge von 1.000 Zeichen (bei Einzelbeiträgen für Themenforen nur 300 Zeichen). Die notwendigen Abstracts zu den einzelnen Referaten oder Diskussionsbeiträgen innerhalb der Symposien, Arbeitsgruppen und AdHoc-Gruppen dürfen nicht mehr als 1.500 Zeichen umfassen.

[Alle Angaben zu Maximalzeichenzahlen verstehen sich inklusive Leerzeichen.]

Um möglichst zahlreichen Kolleg_innen eine aktive Teilnahme am 26. DGfE-Kongress anbieten zu können, sind Mehrfachauftritte als Referent_in in Symposien, Arbeitsgruppen und Themenforen ausgeschlossen. Neben der Präsentation eines Referats resp. eines Vortrags in einem dieser Formate ist es allerdings möglich, sich an der Organisation und Durchführung weiterer Kongressveranstaltungen zu beteiligen, auch als Diskutant_in oder Moderator_in.

 

Auf der Kongresswebsite findet sich der Link zum Konferenzverwaltungssystem ConfTool, über das das Proposal und die weiteren Materialen eingereicht werden können. Es ist ausschließlich dieser digitale Weg der Einreichung möglich.

Das Anmeldeportal findet sich zentral auf der Kongresswebsite unter www.dgfe2018.de.

Aus allen Einreichungen wählt die vom DGfE-Vorstand berufene Programmkommission auf der Basis der anonymisierten Begutachtung durch die Gutachter_innen der Sektionen und Kommissionen die Beiträge aus, die im Rahmen des 26. DGfE Kongresses in Essen präsentiert werden. Alle Beiträge müssen bis spätestens 31. März 2017 online eingereicht werden. Eine Ausnahme stellen die AdHoc-Gruppen dar, die im Zeitraum vom 15. Oktober bis 30. November 2017 eingereicht werden können.

Mit einer Benachrichtigung über die Annahme oder Ablehnung der Beiträge für die unterschiedlichen Formate (außer AdHoc-Gruppen) ist im Spätsommer 2017 zu rechnen.

Beitrag einreichen >>

 

MÖGLICHE FORMATE

Die Symposien (150 Min.) finden am 19. März und am 21. März 2018 statt und sollten maximal vier fachwissenschaftliche Vorträge umfassen, wobei mindestens ein Vortrag von einer Wissenschaftlerin oder einem Wissenschaftler in der Qualifikationsphase gehalten werden muss. Internationalität und Interdisziplinarität bei der Auswahl der Vortragenden für die Symposien sind darüber hinaus erwünscht.

Arbeitsgruppen (150 Min.) finden am 19. März und am 20. März 2018 statt. Die Gestaltung der Arbeitsgruppen ist thematisch frei, ein Bezug zum Kongressthema jedoch erwünscht. Regelungen für die Anzahl der Vorträge und die Auswahl der Referent_innen liegen für die Arbeitsgruppen nicht vor. Wissenschaftler_innen in der Qualifikationsphase zu beteiligen, ist allerdings ebenso erwünscht wie die Mitwirkung internationaler Kolleg_innen oder auch das Angebot internationaler Arbeitsgruppen. Englischsprachige Arbeitsgruppen sind explizit zugelassen. Bei der Gestaltung der Arbeitsgruppen sollte darauf geachtet werden, das Programm nicht zu überfrachten.

Forschungs- und Themenforen (120 Min.) finden am 19. März 2018 parallel zu den AdHoc-Gruppen statt. Forschungsforen sind in ihrer inhaltlichen wie formalen Gestaltung freigestellt. Sie bieten nationalen wie internationalen Forschungsprojekten oder -verbünden sowie Nachwuchs- resp. Doktorand_innengruppen eine Möglichkeit des fachlichen Austauschs an.

Themenforen stellen einen Raum für Einzelbeiträge bereit, die explizit auf das Kongressthema bezogen sind.

EINREICHUNG VON AdHoc-GRUPPEN UND POSTERN

AdHoc-Gruppen (120 Min.) werden am 20. März 2018 angeboten. Inhalt der AdHoc-Gruppen sind besonders aktuelle erziehungswissenschaftliche Forschungsthemen, die themenangemessen auch in alternativen Formen angeboten werden können. Abgelehnte Beiträge für andere Veranstaltungsformate können nicht als Ad-Hoc-Gruppen eingereicht werden. Für die AdHoc-Gruppen wird bis Ende Juni 2017 ein gesonderter Call veröffentlicht.

 

Die Poster dienen der Vorstellung von erziehungswissenschaftlichen Forschungsarbeiten, -projekten und -vorhaben in graphisch zugänglicher und ästhetisch attraktiver Weise. Insbesondere noch nicht publizierte Arbeiten sind hierbei von Interesse. Wissenschaftler_innen in der Qualifikationsphase sind explizit zur Einreichung von Postern eingeladen. Kongressteilnehmer_innen sind aufgefordert, insbesondere in der zentralen Postersession am 20. März 2018 mit den Autor_innen der Poster ins Gespräch zu kommen. Für die Postersession sollte mindestens ein Mitglied der verantwortlichen Autor_innengruppe zum Gespräch am Poster bereitstehen. Sämtliche Poster werden während der gesamten Kongresslaufzeit ausgestellt.

Postervorschläge werden wie alle anderen Beiträge zum 26. DGfE-Kongress elektronisch über ConfTool eingereicht. Die Postervorschläge müssen bis zum 15. September 2017 eingereicht werden. Die Einreichung eines Postervorschlags ist mit folgenden Informationen für das Programmheft zu versehen: Titel des Beitrages, Abstract (max. 3000 Zeichen) und Zusammenfassung (max. 1000 Zeichen). Das auszustellende Poster ist von den Autor_innen in Papierform im Format DIN A0 zum Kongress mitzubringen. Auch auf dem 26. DGfE-Kongress wird wieder der Barbara Budrich Posterpreis für herausragende Poster verliehen.

 

Essen und Berlin im Januar 2017,

das Lokale Organisationskomitee des 26. DGfE-Kongresses 2018 an der Universität Duisburg-Essen und der Gesamtvorstand der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

26. DGfE-Kongress 2018

Geschäftsstelle

 

Universität Duisburg-Essen

Fakultät für Bildungswissenschaften

Universitätsstraße 2 · D-45141 Essen

Büro: S06 S03 B05 (besetzt ab 1. März 2017)